Was kostet ein Buchungssystem für die Ferienwohnung?
Kurze Antwort: Am teuersten sind die Portale — die Provision von Booking.com liegt in Österreich und den meisten europäischen Märkten bei rund 15 %, Airbnb zieht 2026 bei den meisten Gastgebern 15,5 % ab. Mietbare Software für Ferienwohnungen (Lodgify, Smoobu) kostet rund 14 bis 103 € im Monat — und in den günstigeren Tarifen kommen sogar auf die eigene Direktbuchung 1,9 % obendrauf. Eine eigene, provisionsfreie Buchungsseite gibt es bei uns zum Festpreis von 2.500 €, einmalig. Im Echtbetrieb ansehen: murauapartment.eu.
Bei einer Ferienwohnung ist fast nie die Monatsgebühr der grosse Posten. Entscheidend sind die Provision, die mit Ihrem Umsatz mitwächst, und die Frage, wem die Gästedaten gehören. Unten steht, was das Portal bei einer durchschnittlichen österreichischen Ferienwohnung tatsächlich kostet, was eine Mietsoftware dagegenhält und ab wann sich die eigene Seite rechnet. Am Ende können Sie beides ansehen: das Live-Beispiel und die Demo.
Sehen Sie es in Betrieb
Kein Screenshot, kein Video: ein echtes, laufendes Buchungssystem mit einer erfundenen Ferienwohnung. Sie können den Weg des Gastes komplett durchklicken und sich auch in die Verwaltung einloggen, in der sonst der Vermieter arbeitet. Dasselbe System im Echtbetrieb: murauapartment.eu.
- Buchung von der Anfrage bis zur Bestätigung, mit echter Preisberechnung
- Verwaltung: Kalender, Buchungen, Saisonpreise, Tagespreis-Überschreibung, Bilder, iCal-Synchronisation
- Fünf Sprachen, eigene Karte, für das Handy optimiert
Unbedenklich: Aus der Demo wird keine E-Mail versendet — stattdessen zeigen wir Ihnen, was versendet worden wäre. Es gibt keine Zahlung, keine echten Daten, und jede Nacht wird der Ausgangszustand wiederhergestellt. Löschen und ändern Sie ruhig alles.
Demo öffnen →demo / demo
1. Was das Portal kostet — der grösste Posten
| Posten | Höhe | Was das für Sie bedeutet |
|---|---|---|
| Provision Booking.com | ~15 % | Je nach Markt 12 bis 17 %. Auf jede Buchung, auf den vollen Betrag — nicht gestaffelt, nicht gedeckelt, und sie wächst mit Ihrem Umsatz. |
| Preferred Partner | +3 % | Sie zahlen für Sichtbarkeit. Freiwillig — aber ohne das Programm rutschen Sie in der Liste nach unten. |
| Payments by Booking.com | 1,1–3,1 % | Wenn das Portal das Geld einzieht, kommt auf die Transaktion noch eine Gebühr. |
| Airbnb Host-only-Gebühr | 15,5 % | 2026 bei den meisten Gastgebern das einheitliche Modell, wird von der Auszahlung abgezogen. Vereinzelt 14 bis 16 %. |
| Die Gästedaten | — | Das Portal betrachtet den Gast als seinen eigenen. Auch der Stammgast bucht wieder darüber — und Sie zahlen erneut. |
Wann das Portal gut ist: immer, für den ersten Gast. Booking.com und Airbnb liefern eine Suchsichtbarkeit, die Sie allein nicht kaufen können. Die Frage ist nicht, ob Sie dort sein sollen, sondern ob auch die zweite Buchung dort stattfinden muss.
2. Mietsoftware — Lodgify, Smoobu und andere
Das sind mietbare Systeme für Vermieter. Sie tun zwei Dinge gleichzeitig: Sie stellen eine Buchungsseite aus Vorlagen bereit und halten als Channel Manager Ihren Kalender mit den Portalen synchron, damit dieselbe Woche nicht zweimal vergeben wird.
| System | Preis | Worauf Sie achten sollten |
|---|---|---|
| Smoobu | ab 28 €/Mon. | Für ein Objekt, bei Jahreszahlung günstiger. Der Preis wächst pro Objekt — bei mehreren Unterkünften vervielfacht er sich schnell. |
| Lodgify | 14–103 $/Mon. | Je nach Tarif und Zahlungsweise. In den unteren und mittleren Tarifen fallen 1,9 % auch auf Direktbuchungen an — Sie zahlen also selbst für die Buchung auf Ihrer eigenen Seite. Nur der teuerste Tarif nimmt das heraus. |
| Beds24, Hostaway | ab 20 € | Mehr Funktionen, dafür technischer. Für eine kleine Unterkunft oft zu viel. |
Ungefähr das ist die Spanne von 25 bis 90 € im Monat: 300 bis 1.100 € im Jahr, dauerhaft, solange Sie es nutzen. Dafür läuft es sofort, ohne Entwicklung.
Was Sie dafür nicht bekommen: Das Design ist Vorlage und als solche erkennbar; auch unter Ihrer eigenen Domain läuft deren System; die Gästedaten liegen in deren Datenbank; und wenn Sie das Abo beenden, steht auch die Seite still. Ihre Preis- und Stornoregeln müssen Sie an deren Logik anpassen, nicht umgekehrt.
3. Eigene Buchungsseite — wann und zu welchem Preis
Der dritte Weg: Die Buchungsseite gehört Ihnen, unter Ihrer Domain, in Ihrem Erscheinungsbild — und niemand verlangt eine Provision auf die Buchungen, die darüber hereinkommen. Bei uns ist der Preis keine Spanne und kein Stundensatz:
Genau dafür ist auch murauapartment.eu entstanden. Was im Festpreis enthalten ist und was extra kostet:
| Leistung | Festpreis | Anmerkung |
|---|---|---|
| Mehrsprachige Buchungsseite | ✓ | In der Regel drei bis fünf Sprachen, je Sprache eigene URL und eigene Suchmaschinenoptimierung. |
| Kalender und Regeln | ✓ | Freie und belegte Tage, Mindestaufenthalt, An- und Abreiseregeln. |
| Preisgestaltung | ✓ | Saisonpreise, Wochenendpreise, Überschreibung pro Tag, Gutscheine. |
| Automatische E-Mails | ✓ | Bestätigung, Zahlungsaufforderung, Information vor der Anreise. |
| Verwaltungsoberfläche | ✓ | Buchungen, Preise, Bilder, Inhalte, Statistik — an einer Stelle, auf Deutsch. |
| iCal-Synchronisation | ✓ | Booking.com, Airbnb und weitere Portale laufen im selben Kalender. |
| Rechtsseiten, Botschutz | ✓ | Impressum, Datenschutz, Rücktrittsbedingungen, Formularschutz. |
| Quellcode und Fehlerbehebung | ✓ | Der Code gehört Ihnen, zwölf Monate Fehlerbehebung inklusive. |
| Kartenzahlung online | extra | Mit Stripe, inklusive Anzahlungs- und Stornoregeln — bauen wir auf Wunsch. |
| Mehrere Unterkünfte | extra | Kalender, Preisgestaltung und Auswertung wachsen pro Unterkunft mit. |
| Anbindung an die Buchhaltung | extra | Je Integration, abhängig von der Schnittstelle des Rechnungsprogramms. |
| Foto, Text, Übersetzung | extra | Fotografie und muttersprachliches Lektorat, falls noch kein Material vorliegt. |
| Hosting und Domain | 50–100 €/Jahr | Der einzige laufende Posten. Keine Monatsgebühr, keine Provision. |
Wir bauen auf einer fertigen, erprobten Buchungsbasis auf — Kalender, Überschneidungsschutz, Preisberechnung, iCal und Mehrsprachigkeit sind vorhanden und laufen bereits im Echtbetrieb. Das Entwicklungsbudget geht in Ihre Unterkunft, nicht in die Grundlagen. Deshalb ist ein Festpreis möglich, und deshalb verlangen wir keinen Stundensatz.
White Pearl Apartment, Murau
Kein theoretisches Produkt: Es ist für eine Ferienwohnung in der Steiermark entstanden und läuft im Echtbetrieb — deshalb können wir einen Festpreis nennen. Was Sie dort ansehen können:
- Fünf Sprachen (Deutsch, Ungarisch, Slowakisch, Niederländisch, Kroatisch), je Sprache eigene URL und eigene Suchmaschinenoptimierung
- Echter Buchungsweg mit Preisberechnung, Saisonpreis, Tagespreis-Überschreibung und Gutschein
- Eigene Karte mit Skigebieten und Punkten der Umgebung — ohne Google Maps und ohne externes Nachladen
- iCal-Synchronisation mit Booking.com, damit die Kalender zusammenlaufen
- Österreichische Rechtskonformität: Impressum, Datenschutz, Rücktrittsbedingungen, Gästemeldung
4. Rechenbeispiel: eine Ferienwohnung für acht Personen in Österreich
Angenommen: 25 Buchungen im Jahr, im Schnitt 5 Nächte, 480 € pro Nacht. Das sind 60.000 € Jahresumsatz. 70 % der Buchungen kommen über Booking.com, 30 % sind bereits direkt.
Jetzt die eigene Seite. Wir versprechen nicht, dass Booking.com verschwindet — die Sichtbarkeit bleibt dort. Wohl aber, dass der Stammgast und der Gast auf Empfehlung künftig auf Ihrer eigenen Seite buchen. Nehmen wir an, ein Viertel der Portalbuchungen lässt sich verlagern:
Amortisation: Die 2.500 € sind damit nach rund 16 Monaten wieder herein, danach bleibt der Betrag Jahr für Jahr bei Ihnen. Gelingt die Verlagerung mit 40 % statt 25 % (ambitioniert, mit einem festen Stammgastkreis aber nicht unrealistisch), sind es 2.880 € im Jahr — und die Amortisation dauert 10 Monate.
Die Rechnung ist bewusst vorsichtig: Die 3 % für Preferred Partner und die 1 bis 3 % für Payments sind gar nicht enthalten, obwohl viele Vermieter sie zahlen. Damit fällt die Ersparnis deutlich höher aus.
5. Was die eigene Seite nicht löst
Damit keine Enttäuschung entsteht:
- Sie bringt von allein keine neuen Gäste. Die Suchmaschine von Booking.com ersetzt nichts. Die eigene Seite spart bei Ihrem bestehenden Gästekreis.
- Es braucht eine Gewohnheit dazu. Dem abreisenden Gast muss die Visitenkarte mit Ihrer Adresse in die Hand gedrückt werden, und in die Bestätigungsmail gehört sie ebenfalls. Ohne das verlagert sich niemand.
- Das Portal darf nicht abgeschaltet werden. Die Kalender müssen synchron bleiben, sonst vergeben Sie dieselbe Woche doppelt — genau das macht die iCal-Synchronisation, und deshalb ist sie im Festpreis enthalten.
- Bei einer einzigen Wohnung mit wenigen Buchungen lohnt es sich nicht. Dann sind die Mietsoftware oder sogar das blosse Portal die vernünftige Wahl. Das sagen wir Ihnen auch.
6. Was passt zu Ihnen?
- Jahresumsatz. Unter 30.000 € bleibt die Mietsoftware günstiger. Über 60.000 € holt die Provision die 2.500 € in rund anderthalb Jahren wieder herein.
- Anteil der Stammgäste. Viele Wiederkehrer und Empfehlungen: Die eigene Seite greift sofort. Lauter neue Gäste: langsamer.
- Wie viele Unterkünfte. Bei einer Wohnung sind 28 € im Monat günstig. Bei dreien sind es 84 € im Monat, über 1.000 € im Jahr — dort kippt die Rechnung.
- Wie eigen Ihre Regeln sind. Tagespreis-Überschreibung, Pauschalpreise, Langzeitrabatte, mehrere Saisonen: Ein Teil der Mietsysteme kann das gar nicht oder nur im obersten Tarif.
Häufige Fragen
Wie viel Provision nehmen Booking.com und Airbnb?
Was sind Lodgify und Smoobu?
Was kostet eine eigene Buchungsseite für die Ferienwohnung?
Lohnt sich das, wenn die Buchungen bisher über Booking.com kamen?
Was passiert mit dem Kalender, wenn zwei Kanäle buchbar sind?
Gibt es das schon im Echtbetrieb?
Kann man es ausprobieren?
Wie lange dauert die Umsetzung?
Mehr dazu
Rechnen wir Ihren Fall durch
Sagen Sie uns, wie viele Unterkünfte, wie viele Buchungen und wie viel davon über Booking.com kommt — dann sagen wir Ihnen, ob Ihnen die Mietsoftware reicht oder ob sich die eigene Seite lohnt. Wenn Ersteres, sagen wir das auch.
Sprechen wir darüber Erst im Echtbetrieb ansehen